LaLeLou löst bei Stäfner Eltern weniger die Assoziation mit dem bekannten Schlaflied aus als mit der Möglichkeit, günstig an gut erhaltene Kinderkleider zu kommen. Der Secondhand-Laden an der Glärnischstrasse leistet mit der organisierten Wiederverwendung gebrauchter Kinderartikel einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.
Abgesehen von einem dezenten Schriftzug an der Aussenwand der alten Scheune, lässt nichts erahnen, dass sich hinter dem grossen Holztor einer der wichtigsten Läden für Eltern in Stäfa verbirgt. Doch wenn die Holzflügel offenstehen, streckt ein vorbeischlendernder Mensch vielleicht von Neugier getrieben seinen Kopf ins Kellergewölbe. Dann wird er schnell verstehen, warum hier trotz Standort weit ausserhalb des Zentrums praktisch immer Kundschaft ist: Ihm präsentiert sich eine sorgfältig sortierte Auswahl an Kinderkleidern in allen Grössen sowie an gut erhaltenen Spielsachen.
Auf wenigen Quadratmetern wird hier fündig, wer günstig nach Kleidern, Schuhen, Sportausrüstung oder Spielsachen für den Nachwuchs sucht. Ins Sortiment schaffen es nur sehr gut erhaltene Secondhand-Artikel, die Nadja Lussi und ihr Team in Kommission verkaufen. So verdienen auch Eltern mit, die ihre ausgedienten Sachen ins Sortiment geben.
LaleLou bietet aber mehr als die Möglichkeit, unkompliziert zu verkaufen und günstig einzukaufen. Der gemütliche Laden mit dem herzlichen Team ist ein Treffpunkt für Menschen, die sich mit ihren Kindern in Stäfa zu Hause fühlen wollen.

Kinderkleider länger im Kreislauf halten
Gerade Kinderkleider sind oft noch gut erhalten, wenn sie bereits zu klein geworden sind. Werden sie weitergegeben, bleiben sie länger im Kreislauf – und mit ihnen die Rohstoffe und die Arbeit, die in ihrer Herstellung stecken. Der Kauf und Verkauf gebrauchter Kleidung und Spielsachen trägt damit zu einem bewussteren Umgang mit Ressourcen und zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern (SDG 12) bei.
LaleLou schafft dafür eine unkomplizierte Möglichkeit direkt in Stäfa. Gut erhaltene Kinderartikel finden neue Besitzerinnen und Besitzer, anstatt ungenutzt zu bleiben. So verlängert sich ihre Lebensdauer und wertvolle Ressourcen werden länger genutzt.
















